Geniessen Sie Glücksgefühle, immer wieder aufs Neue...

Seit 1957 kreiert HEINI Luzern täglich Backwaren, feine Torten und ausgezeichnete Meisterwerke aus Schokolade und verwöhnt damit seine Kundschaft. Unsere Philosophie basiert auf der Liebe zu unserem Handwerk. Rund 600 verschiedene Köstlichkeiten verlassen täglich die Backstube: nach überlieferten Rezepten bewährte Klassiker und kreative Eigenkreationen.

Die Exklusivitäten aus unserer Meisterconditorei werden von unserer Kundschaft geschätzt und lassen sie «Glücksgefühle geniessen». Dadurch fühlt man sich «bei Heini» wie zu Hause. HEINI-Kunden geniessen dieses zweite Zuhause an fünf verschiedenen Standorten in Luzern und Zug. Die freundliche, zuvorkommende Bedienung und interessante Gäste runden das Ganze „Heini-Erlebnis“ ab. Wir freuen uns auf Sie – immer wieder.

         

170 Persönlichkeiten - gemeinsam Grosses schaffen

Bei HEINI Luzern arbeiten täglich rund 170 Persönlichkeiten in verschiedenen Tätigkeiten und Berufsfeldern mit viel Hingabe und Freude. Sie ergänzen sich zu einem Team und schaffen gemeinsam, dass sich die Kundinnen und Gäste wohl „in ihrem zweiten Zuhause“ fühlen. Und dabei Glücksgefühle geniessen.

Die Familie Heini legt viel Wert auf ein motivierendes und inspirierendes Arbeitsumfeld sowie auf interne Ausbildung. Natürlich werden auch Lehrlinge ausgebildet. Viele Kadermitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind seit einigen Jahrzehnten dabei (aktuell liegt der Rekord bei 51 Jahren) und haben sich kontinuierlich weiterentwickelt. Auch dank ihnen spürt man jederzeit die familiäre Atmosphäre, welche Sie überall und jederzeit bei Heini antreffen.

Heute steht bereits die 3. Generation der Familie Heini in den Startlöchern und wird auch in Zukunft bestrebt sein, ein „Wunsch-Arbeitgeber“ in der Region zu bleiben.

Zu den offenen Stellen geht es hier.

         

Unsere grösste Auszeichnung - ein zufriedenes Lächeln

Unsere grösste Auszeichnung ist das Lob unserer zufriedenen Kundinnen und Gäste. Wir freuen uns, Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Darauf sind wir stolz. Zudem wird uns nachgesagt, dass wir«generationenverbindend» sind – ein Kompliment, welches wir gerne hören. 

Hier folgen ein paar Highlights unserer Auszeichnungen:

  • 2010: Lozärner Rägetröpfli wird «Kulinarisches Erbe der Schweiz» 
    Auszeichnung für traditionelle Schweizer Produkte mit grosser Wichtigkeit für die Nahrungsmittel der Schweiz

  • 2009: Freundlichstes Geschäft der Stadt Luzern 
    Die Conditorei Heini wurde von der Luzerner Bevölkerung zum freundlichsten Geschäft der Stadt Luzern gewählt. Herzlichen Dank.

  • 2008: Treichler Zuger Kirschtorte wird «Kulinarisches Erbe der Schweiz»
    Auszeichnung für traditionelle Schweizer Produkte mit grosser Wichtigkeit für die Nahrungsmittel der Schweiz.

  • 2006: Gewinn der goldenen «Marktkieker»-Auszeichnung in Berlin.
    Diese entspricht gemäss Rinchemont Fachschule dem «europäischen Konditorei-Oscar».
         

Meilensteine in der Geschichte von Heini Luzern

1957
(-1983)

Hans und Annelies Heini eröffnen am Löwenplatz eine kleine Conditorei mit Café

1981

Eröffnung Bäckerei / Conditorei / Confiserie mit Grand Café am  Falkenplatz

1983

Neue grosse Backstube am Löwenplatz 9 - hier backt HEINI Luzern noch heute. Hans und Bruno Heini übernehmen die Führung der Conditorei HEINI Luzern in der 2. Generation

1997

Eröffnung Bäckerei / Conditorei / Confiserie mit Grand Café am Löwenplatz

1999

Eröffnung «Shop in Shop» bei Bell am Bahnhofplatz Luzern

2000

Eröffnung Bäckerei / Conditorei / Confiserie mit Café an der Hertensteinstrasse

2003

Übernahme und Vergrösserung des Lokals am Bahnhofplatz in Luzern

2004

Treichler Zug, das Erfinderhaus der Zuger Kirschtorte, gehört zu HEINI Luzern. Eröffnung eines Shops mit Café (in Zug am Bundesplatz)

Heini Luzern Geschichte

Nachhaltigkeit und weiteres Wissenswertes

Woher wir die Zutaten beziehen

Wir achten darauf, unsere Zutaten von so nah und frisch als möglich zu erhalten, weitgehend von Herstellern aus der Region Luzerns. Einerseits, weil wir wissen wollen, woher im Detail all die wertvollen Ingredienzien kommen. Und andererseits, weil für uns Genuss nicht geht ohne Verantwortung der Umwelt gegenüber.

Natürlichkeit ist uns wichtig, Frische und eine Beschaffenheit, welche ein volles Geschmackserlebnis garantieren.

Die Milch für den Cappuccino und den Vollrahm für das Café Crème liefert uns die Molkerei Barmettler von Kühen am Fusse des Stanserhorns. Die Konfitüren für den „Zmorgeturm“ kocht das Familienunternehmen Schenk in Root für uns. Das Gemüse und die Früchte liefert uns Mundo aus Rothenburg.

Finden wir jedoch einen Hersteller mit qualitativ wirklich ausserordentlichen Leistungen, dann erlauben wir uns auch mal, den geografischen Bogen etwas weiter zu spannen.

 

Kurze Transport-, Arbeits- und Einkaufswege

„Heini Luzern“ steht täglich an vier Adressen mitten in der Stadt Luzern für Kundinnen und Gäste bereit. Auch die Backstube liegt mitten drin, am Löwenplatz. So haben auch unsere Mitarbeitenden, die fast ausnahmslos in Luzern oder den angrenzenden Gemeinden wohnen, kurze Wege zur Arbeit. Dies erspart ihnen das Pendeln über lange Distanzen. Die zentrale Lage unserer Lokale ermöglicht unseren Kundinnen und Gästen einen kurzen Weg in die bevorzugte Heini-Filiale. Konsequenterweise verzichten wir darauf, in umliegenden Shoppingcenters mit einem Lokal präsent zu sein. In unseren Lokalen sind wir vollständig auf die einheimische Bevölkerung ausgerichtet, nicht auf Touristen, welche wir aber genau so freundlich bedienen.

Lebensmittelverschwendung (Food Waste)

Wir planen und richten die hergestellten Mengen in der Backstube täglich auf die spezifischen Bedürfnisse jeder einzelnen Filiale aus. Da wir mehrmals täglich backen verhindern wir eine Überproduktion weitgehend. 

 

Abfälle und Energie

Bereits seit Jahrzehnten trennen wir konsequent Weissblech, Glas, Porzellan, Karton, Papier, Kehricht und organische Abfälle und tragen bei zu Recycling, Kompostierung und Herstellung von Energie. Durch den Einbau diverser Wärmerückgewinnungsanlagen konnten wir unseren Energieverbrauch mindern. Wir sind stark darauf bedacht, den Energieverbrauch nicht weiter auszubauen. 

 

Förderung der Mitarbeitenden

Wir unternehmen viel, um die Zufriedenheit und Motivation unserer Mitarbeitenden zu fördern. So gelingt es uns regelmässig, mit aussergewöhnlich vielen Teammitgliedern über mehrere Jahrzehnte zusammen zu arbeiten. Die interne Förderung führte auch dazu, dass wir von 25 Kaderstellen (Filialleitung, Abteilungsleitung) und deren Stellvertretung 21 durch interne Beförderungen besetzen konnten. Wir sind stolz darauf, dass 60 % der Kaderstellen von „Heini Luzern“ und „Treichler Erfinderhaus der Zuger Kirschtorte“ durch Frauen besetzt sind. Auch die Lehrlingsförderung liegt uns am Herzen. Wir bieten rund 14 Ausbildungsplätze an und leisten so einen Beitrag für die Förderung einer qualitativ hochstehenden Ausbildung in Verkauf und im Bäckerei-, Konditorei-, Confiseriegewerbe.

 

Wir lieben unser Handwerk

Wir entwickeln einerseits eigene Rezepturen und nehmen andererseits überlieferte Familienrezepte zur Hand. Für unsere Brote verarbeiten Mehle vom Müller und mischen alle anderen Zutaten in unserer Backstube bei. Wir kneten und mischen alle Teige, Füllungen und Massen für unsere Gebäcke und Desserts selbst. Bei uns kommen keine zugekauften Teiglinge oder Fertigmischungen ins Haus. Alle Bäckerei-, Konditorei und Confisierie-Erzeugnisse stellen wir ausnahmslos selbst in unserer Backstube her.

 

Brot gehört auf den modernen Speiseplan

Die moderne Ernährungswissenschaft attestiert dem Brot eine ausgewogene Zusammensetzung und einen hohen Gesundheitswert. Es enthält nur wenig Fett, ist dafür reich an lebenswichtigen Substanzen wie pflanzlichem Eiweiss, komplexen Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen, bzw. Spurenelementen wie Selen, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Die Nahrungsfasern, auch Ballaststoffe genannt, helfen, den Verdauungstrakt gesund zu erhalten.

Brot ist nicht nur ein feines Genussmittel, sondern auch ein preisgünstiges Grundnahrungsmittel, das anhaltend sättigt.

 

Welche Brote besonders reich sind an Ballaststoffen

Um den menschlichen Verdauungstrakt auf Trab zu halten eignet sich Brot bestens - je reichhaltiger, desto besser. Je gröber ein Mehl ausgemahlen ist, desto mehr Schalenbestandteile verbleiben darin und desto reicher ist es an wohltuenden Inhaltsstoffen. In unserer Backstube am Löwenplatz verarbeiten wir Mehle aus Schweizer Weizen, Roggen, und Ur-Dinkel zu wunderbaren „Kaminfeger“-Brötli, Rusticobrötli, Vollkorn-, Mehrkorn- und Heini-Broten. Und natürlich auch den „Schwarzen Peter“. Wir tun alles, damit unsere Brote und Gebäcke nicht nur viel Genuss bieten, sondern gleichzeitig zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung beitragen. Und noch etwas: Den enormen Erfolg unseres „Schwarzen Peters“ führen wir nicht nur auf den langgeführten Teig und unser Fachwissen zurück, sondern auch auf den entsprechenden Anteil Quellwassers vom Pilatus.

 

Was für den empfindlichen Magen geeignet ist

Leute mit sensibler Verdauung wählen mit Vorteil Brote mit stark ausgemahlenem Weizen, also Weissbrot. Denn dieses ist leichter verdaulich als ein Brot aus reichhaltigem Mehl. Hier bietet sich unser Weissbrot „Schneewittchen“ an.

Wer noch weiter gehen will isst mehrtägiges Brot. Denn dieses ist trockener, was dazu führt, dass man es länger kaut. Man bearbeitet es dabei umso mehr mit Speichel, was die Verdauung erleichtert. Und man isst es eher langsam, was die Empfindlichkeit zusätzlich mindert.

 

Was wir Diabetikern empfehlen

Was bereits zu Grossmutters Zeiten galt zählt auch heute noch: Abwechslung macht das Leben süss. Wer „von allem“ isst, auf „gesunde Kost“ achtet und auch Erzeugnisse aus der Natur in seinen Speiseplan einbaut, kommt zu Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Brot erfüllt diese Anforderungen, je reichhaltiger, desto mehr. Dies gilt grundsätzlich für alle Menschen, auch für solche mit Diabetes oder andern Krankheiten. Sowohl bei gesunden als auch bei kranken Menschen gilt: Alles im richtigen Mass. Und da sich jeder Mensch vom andern unterscheidet findet sich die Grenze dieses Masses anderswo. Sogar Diabetiker können mit der entsprechenden Selbstdisziplin kleine Mengen Süssigkeiten geniessen.

Wir beraten Sie gerne bei ihrem nächsten Besuch über die Inhaltsstoffe unserer Brötchen oder Brote.

 

Was wir Allergikern empfehlen

Da nicht alle Allergiker auf dasselbe empfindlich reagieren gibt es keine allgemein gültige Formel. Leiden Sie an Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) fragen Sie bitte nach Backwaren, welche keine Milch oder deren Milchbestandteile enthalten.

Wenn Sie jedoch eine Glutenunverträglichkeit zu ertragen haben, sind unsere Backwaren für Sie leider nicht geeignet, da wir keine glutefreien Bäckereiprodukte herstellen. Das Fachwissen dazu hätten wir. Aber es wäre nicht fair Ihnen gegenüber, da wir nicht über eine zweite, räumlich vollständig abgeschottete Backstube verfügen. Wir können nicht garantieren, dass in unseren Räumlichkeiten keine glutehaltigen Mehlbestandteile in der Luft schweben, welche sich irgendwann in kleinsten Spuren auf einem glutefreien Erzeugnis absetzen. Je nach Grad der Unverträglichkeit wäre eine solche Herstellungsmethode nicht zu verantworten.

Gerne geben wir über die Inhaltsangabe Auskunft, ob in Ihrem Lieblingsgebäck oder -Dessert Allergene enthalten sind.

 

Was „Vollkorn“ bedeutet

„Vollkorn“ drückt aus, dass der Müller alle Bestandteile des Korns ins Mehl verarbeitet hat, also nicht nur den Mehlkörper, sondern auch den Keimling und ebenfalls die Schale. Dabei ist es nicht von Belang, ob er fein mahlt oder nur grob schrotet. Von blossem Auge ist also nicht vollständig zu erkennen, ob auch alles drin ist, was das Vollkornbrot vollwertig macht. Steckt aber tatsächlich alles darin, dann versorgt es uns, zusätzlich zum Genuss, ebenfalls mit unterschiedlichsten kostbaren Ballaststoffen, Vitaminen und Spurenelementen.

 

Brot liefert Eiweiss

Brot liefert neben Kohlehydraten auch lebenswichtiges Eiweiß, welches der Körper benötigt, um Muskeln aufzubauen und zu erhalten. Aber auch für die Zellerneuerung und den Aufbau von Enzymen, welche den Stoffwechsel steuern. Sich ausgewogen zu ernähren bedeutet dann, nicht nur pflanzliches Eiweiss aus Brot, sondern auch tierisches Eiweiss aus Fleisch, Eiern oder Milchprodukten zu sich zu nehmen.

 

Wie die Luftblasen ins Brot gelangen

Die im Brotteig enthaltene Hefe wandelt Stärke beim Stoffwechsel in Kohlensäure und Alkohol um. Die Blasen der Kohlensäure sind nach dem Backen als „Löcher“ im Brot wieder zu erkennen. Die Kohlensäure lockert also durch ihre Löcher das Brot. Der Alkohol aber verdunstet in der Hitze des Backofens und ist im Brot nicht mehr enthalten.

 

Was unsere Bäcker mit Hebeln hantieren

Wir Bäcker nennen den Vorteig „Hebel“. Gutes Brot backen wir aus einem Teig, bei welchem wir einen Teil davon bereits Tage davor kneteten und dann lange Zeit ruhen liessen. Dieses „etwas mehr an Arbeit“ nehmen wir gerne auf uns, weil sich dadurch reichhaltigere und bessere Aromen entwickeln. Und überdies verlängert sich die Haltbarkeit des Brots.

 

„Einschiessen“ hat nichts mit grossen Löchern im Brot zu tun

Als „Einschiessen“ bezeichnet man die Tätigkeit, bei welcher unsere Bäcker die Teigportionen auf den heissen Ofenboden geben. Grosse Löcher können im Brot entstehen, wenn wir den Teig lange ruhen lassen, während dessen sich darin die Aromen und Lockerungsgase bilden. Grosse Löcher im Brot sind ein Qualitätsmerkmal. Sie zeugen von gutem, nach alt überliefertem Handwerkswissen hergestelltem Brot.

 

Wie wir’s mit Konservierungsstoffen halten

Um Unterschiede bei den Zutaten auszugleichen, da die Natur nicht stets die gleiche Qualität hervorbringt, setzen wir auf unser Fachwissen und wiederum auf natürliche Zutaten. Wir backen täglich frisch und haben es daher, anders als die Industrie, nicht nötig, unseren Erzeugnissen eine endlose Haltbarkeit zu verleihen. Wir lassen die Eigenschaften der Zutaten wirken. Bekam das Getreide auf dem Feld beispielsweise etwas weniger Sonne, geben wir natürliches Malz in den Teig, damit er trotzdem schön aufgeht.

 

Gutes Brot besteht nicht aus geheimen Zutaten

Interessanterweise verarbeiten die meisten Bäcker die gleichen vier Zutaten zu Brot: Mehl, Wasser, Salz und Hefe. Es ist faszinierend, dass das Brot trotzdem bei jedem Bäcker anders schmeckt. Die Erklärung dafür liegt in den riesigen Variationsmöglichkeiten durch Mischverhältnis, Mehl- und Wasserqualität, Teigbearbeitung, Teigtemperatur, Triebführung, Liegezeit des Teigs, Aufarbeiten, Fermentationsverlauf, Backzeit und Backtemperatur.

Täglich sind wir fasziniert, welch genussreiches Produkt sich einzig aus diesen vier Zutaten zaubern lässt. Gibt es überhaupt etwas Genussvolleres als ein aromatisches Brot mit frischer Butter drauf? Nicht für uns. Wir lieben Brot. Und wir lieben es, für Sie zu backen - jeden Tag aufs Neue, und das nun schon seit 1957. Übrigens ist Brot das frischeste Lebens- und Genussmittel, das es zu kaufen gibt.

 

Weshalb wir auf WLAN verzichten

Tatsächlich steht in unseren Lokalen kein WLAN zur Verfügung. Wir haben absolut keine Einwände gegen die neuen Medien. Allerdings sind wir der Meinung, dass überall genug Möglichkeiten zur Verfügung stehen, sich digital auszutauschen. Im Gegenteil finden wir, dass ein Teil des heutigen Stresses erst dadurch entsteht zu meinen, immer online sein zu müssen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, eine Insel der Erholung und Ruhe im Alltag zu bieten. Wir glauben an den direkten Austausch von Mensch zu Mensch. Denn genau so wurde „HEINI Luzern“ zum Treffpunkt der Luzernerinnen und Luzerner, wo man Freunde trifft oder interessante Gäste am Nebentisch kennen lernt. All diese Leute und die freundliche Bedienung machen den Besuch zu einem Erlebnis.

 

Weshalb Kaffee gesund ist

Kaffee macht aufgrund des Koffeins nicht nur munter. Er enthält Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Magnesium und Mangan. Im Kaffee finden sich sogar mehr Antioxidantien als im dafür bekannten Grüntee. Auch wirkt Kaffee vorbeugend gegen diverse Leiden.

 

Weshalb lange ziehen gelassener Tee nicht beruhigend wirkt

Nicht nur Kaffee, sondern auch Tee enthält Koffein, früher „Teein“ genannt. Einer der vielen Lebens- und Genussmittel-Irrtümer besagt, dass Tee anregt, wenn man ihn kurz ziehen lässt. Und dass Tee beruhend wirkt, lässt man ihn lange ziehen. Diese Annahme ist deshalb falsch, weil Tee (aus dem Teestrauch) schlicht und einfach keine beruhigenden Wirkstoffe enthält. Im Gegenteil regt dessen Koffein an. Lässt man Tee lange ziehen, lösen sich (zusätzlich zu den leicht löslichen Farb- und Aromastoffen) die schwerer löslichen Gerbstoffe aus dem Blatt. Und diese verzögern die anregende Wirkung des Koffeins, so dass man fälschlicherweise daraus schloss, lange ziehen gelassener Tee beruhige.

 

Weshalb die Italiener zu Kaffee ein Glas Wasser reichen

Bei Leuten, die halbwegs regelmässig Kaffee trinken, wirkt Kaffee nicht wasssertreibend. Dies ist bloss ein weiterer der vielen Lebensmittelirrtümer, der besagt, dass Kaffee den Körper austrocknet. Im Gegenteil kann Kaffee zur täglichen Trinkmenge dazugezählt werden. Das Glas Wasser wird einem in Italien gereicht, da die dortigen Kaffeemischungen im Allgemeinen einen grossen Anteil an günstigen Robusta-Kaffeebohnen enthalten mit höherem Gerbstoff- und Bitterstoffgehalt und doppelt so viel Koffein als die teureren, aber auch aromatischeren Arabica-Bohnen. In Italien befreit der Schluck Wasser nach dem Genuss des Espressos vom leichten „Kratzen“ im Hals, welches die Robusta-Bohnen hinterlassen. Bei „HEINI Luzern“ servieren wir alle Kaffeespezialitäten aus reinen, wertvollen Arabica-Mischungen.

Übrigens sind nicht die Italiener Weltmeister im Kaffeetrinken. Die Skandinavier trinken am meisten Kaffee, gefolgt von Österreich und der Schweiz. Die Schweizer trinken immer noch doppelt so viel Kaffee wie die Italiener.

 

Was der Begriff „Couverture“ bezeichnet

„Couverture“ ist französisch und bezeichnet einen „Überzug“. Gemeint ist jene Schokolade, welche unsere Confiseure verwenden zum Überziehen von Füllungen, um die wunderbaren Heini-Pralinés herzustellen. Couverture enthält mehr wertvolle Kakaobutter als „normale“ Schokolade. Die Couverture wird bei deren Verarbeitung deshalb dünnflüssiger und verleiht schliesslich dem hauchdünnen Schokoladeüberzug einen seidigen Glanz und beim Geniessen einen knackigen Biss. Testen Sie’s, zum Beispiel bei den „Lozärner Rägetröpfli“, den feinen Schokoladetropfen, flüssig gefüllt mit kräftigem Chriesiwasser und einer Schokoladecrème. Die „Lozärner Rägetröpfli“ sind sogar so fein, dass sie Aufnahme fanden im offiziellen Inventar „Kulinarisches Erbe der Schweiz“.

 

Weshalb man Schokolade naschen darf während der Fastenzeit

Das ganze Jahr über sind unsere Kundinnen und Gäste ganz wild auf unsere Schokolade-Erzeugnisse, auch auf Schokolade-Osterhasen und die mit Pralinés gefüllten Ostereier. Aber würde die katholische Lehre genau genommen den Genuss dieser Süssigkeiten in der Fastenzeit vor Ostern nicht verbieten? Nein. „Schokolade bricht das Fasten nicht!“, entschied Papst Pius V im Jahre 1569. Und sein weises Urteil gilt noch heute. Zu seiner Zeit genoss man Schokolade noch als Getränk. Nicht ahnend, dass Schokolade gesüsst bereits damals als Delikatesse galt, „könne er ein solch bitteres Gesöff als Bussgetränk sogar empfehlen“, liess er die Menschheit wissen.

 

Je höher der Kakaogehalt, desto besser die Schokolade?

Nein, ein weiterer der vielen Lebens- und Genussmittel-Irrtümer. Um gute Schokolade herzustellen ist die Qualität der verwendeten Kakaobohne viel entscheidender. Bei einer minderwertigen Kakaobohne wird die Schokolade nicht umso besser, je mehr man davon verarbeitet. „Criollo“ ist die allerbeste, aber auch teuerste Sorte und wird in Venezuela kultiviert. Zusammen mit der ebenfalls sehr guten „Trinitario“ aus derselben Region macht sie weniger als 10 % der Welternte aus. Die restlichen über 90 % sind „Forastero“-Kakaobohnen. Diese sind bitterer und geschmacksärmer, dafür leichter zu kultivieren, ertragsreicher und widerstandsfähiger. Sie wachsen im Äquatorgebiet rund um den Erdball.

 

Weshalb Schokolade gesund ist

Forscher empfehlen sechzig Gramm kakaoreiche Schokolade alle zwei Tage, weil sie viele gesunde Stoffe enthält und glücklich macht. Schokolade stimuliert die Serotoninsynthese, die Produktion des körpereigenen „Glückhormons“. Darüber hinaus wirken einige Substanzen antioxidativ. Sie neutralisieren schädliche freie Radikale im Organismus und wirken zellschützend. Andere stärken die Infekt-Abwehr.

 

Was die Schweiz zum Weltzentrum der Schokolade machte

Die Kakaopflanze wächst im Äquatorgürtel, also in anderen klimatischen Verhältnissen, als die Schweiz sie bietet. Schokolade kam im 16. Jahrhundert von Mexico her nach Spanien und Italien. Erst im Jahre 1825 eröffnete Francois Louis Cailler die erste Schokoladefabrik in der Schweiz. Allerdings wurden in der Schweiz rund 70 % aller Technologien erfunden, mit welchen Schokolade veredelt oder verarbeitet wird, und insbesondere ihr den zarten Schmelz verleiht. Wenn auch nicht die Schokolade, wurde doch immerhin die Milchschokolade in der Schweiz erfunden, von Daniel Peter. Er war verheiratet mit der Tochter von Cailler. Gleichzeitig war er Nachbar von Henri Nestle, welcher Kondensmilch und Milchpulver herstellte. Peter verband das Wissen von Cailler mit jenem von Nestle zu einer Neukreation. Als „Schweizer Schokolade“ gelangte die Milchschokolade zu Weltruhm.

 

Was es mit dem „Tortengenuss-Gen“ auf sich hat

Wir sind Konditoren und keine Mediziner. Allerdings erlauben wir uns die Vermutung, dass dem Menschen ein „Tortengenuss-Gen“ angeboren ist. Die Beobachtung in unseren Cafés bestätigt, dass gegen 100% unserer Gäste mit der Gabel den ersten Bissen an der Spitze des Tortenstücks abstechen. Weshalb wissen wir nicht. Möglicherweise, weil man so direkt ins Herz der Torte gelangt?

 

Man weiss genau, wer die Zuger Kirschtorte erfand

Tatsächlich ist die Erfindung historisch belegt im „Zuger Kirschtorten Museum“ in Zug. Der Konditor Heiri Höhn komponierte dieses beliebteste aller Schweizer Desserts im Jahr 1915 zum ersten Mal. Jacques Treichler, sein Chefkonditor, übernahm von ihm die Konditorei und machte die Zuger Kirschtorte im In- und Ausland bekannt. Treichler stellt sie noch heute an alter Stätte und nach Originalrezept her. Übrigens fand dieses Dessert, da es so viel Genuss bietet, Aufnahme im offiziellen Inventar „Kulinarisches Erbe der Schweiz“.

Prominente Zeitgenossen wie der Komiker Charlie Chaplin und Hollywood-Schauspielerin Audrey Hepburn waren Geniesser der Zuger Kirschtorte von Treichler. Genauso wie Seine Durchlaucht der Fürst von und zu Liechtenstein oder Seine Heiligkeit Papst Franziskus.

Treichler, das Erfinderhaus der Zuger Kirschtorte, ist eine Schwesterkonditorei von „HEINI Luzern“.

 

Süsses scheint unverdächtig zu sein

In der Tat lässt sich bei Kleinkindern folgendes besonders gut beobachten: Flösst man ihnen etwas Saures oder Bitteres ein, weinen sie jämmerlich. Süsses aber bewirkt ein strahlendes Lächeln.

 

Wer den „Croissant“, das Gipfeli, erfunden hat

Das Gipfeli stammt aus Österreich, oder genauer aus Wien. Während der Belagerung der Stadt durch die Türken im Jahr 1683 hörten die mitten in der Nacht arbeitenden Bäcker Scharrgeräusche. Sie informierten die eigenen Truppen und verhinderten damit, dass die Türken durch einen selbst gegrabenen Tunnel in die Stadt eindrangen. Zur Erinnerung daran kreierten die Bäcker Wiens das Kipferl, welches an den türkischen Halbmond erinnert.

Übrigens hat man auch den Kaffeegenuss nördlich der Alpen den Türken zu verdanken. Als die besiegten Truppen die Belagerung Wiens aufgaben, liessen sie grosse Mengen Kaffee zurück. Schnell richteten die Österreicher Kaffeehäuser ein. Von Wien aus verbreiteten sich diese über ganz Europa.



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